Rheuma und Selbstbehandlung
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- Zuletzt aktualisiert am Freitag, 08. Januar 2010 20:45
- Geschrieben von Heilpraktikerin Corinna Groß
Bei der rheumatischen Polyarthritis (auch "Rheuma" oder "Gelenkrheuma") handelt es sich um eine entzündliche Allgemeinerkrankung, die meist die Gelenkhäute betrifft.
Häufig treten im Vorfeld und Verlauf ganz unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Appetitlosigkeit auf.
Typisch ist die zunehmende Morgensteifigkeit der meist betroffenen Fingergelenke, welche im Laufe des Tages weniger wird.
Im fortgeschrittenen Stadium schwellen mehrere Gelenke (auch Knie- und Ellenbogengelenk) an und sind überwärmt.
Manche Patienten können an den entzündeten Gelenken sogenannte Rheumaknoten (=verschiebliche Knoten unter der Haut) tasten.
Auch Begleiterkrankungen wie Schuppenflechte, Neurodermitis und wiederkehrende Bindehautentzündungen gehören zum Krankheitsbild Rheuma.
Naturheilkundliche Selbstbehandlung bei Rheuma
- Ernährung
- Lebensweise
gleichmäßige, gelenkschonende Gymnastik- in speziellen Kursen
- Heilpflanzen
Teufelskralle, Löwenzahn, Brennessel
- Rheumatee
mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 10 min ziehen lassen
( kurmäßig 6 Wochen lang 3 Tassen täglich trinken)
- Kälte- und Wärmetherapie
kühler Quarkwickel- Quark dick auf eine Stoffwindel streichen und 30 min. auf das entzündete Gelenk legen
warmer Heilerdewickel- Heilerdepulver mit warmen Wasser verrühren und auf ein dünnes Tuch streichen
und 1-2 Stunden auf das entsprechende Gelenk legen
Diese Therapievorschläge ersetzen nicht den Arzt! Bitte klären Sie unbedingt die Genaue Diagnose beim Arzt ab!